Welcome, Antonin!

30.11.2009 | Peter | Kommentieren

Schon öfters habe ich darüber nachgedacht, jemanden mit an Bord zu nehmen. Als ich Anfang des Jahres Antonin kennenlernte, hatte ich das große Los gezogen. Wir sind auf ein und derselben Wellenlänge. Nur unser Kleidungsstil ist teilweise etwas verschieden. Aber das ist auch gut so, denn Wunschzettel fallen bekanntlich anders aus.

Der TheKnife-Song ‘Pass this on’ gehört zu seinen Favoriten. Bei Facebook schrieb er mir dazu: “Wie du ja weißt, LIEBE ich The Knife und darum stelle ich dir zwei Songs zur Auswahl.. sind beide etwas quirky – like me.”

Damit Ihr nun einen genaueren Eindruck von Antonin gewinnen könnt, habe ich ihm ein paar Fragen zu seiner Person gestellt… per Klick

J: Antonin, mal abgesehen von Weihnachten, welche Objekte stehen zurzeit ganz oben auf Deiner Wunschliste?
A: Hm.. auf die Wunschliste würde ich definitiv die wunderschöne Aktentasche der Kreis Ledermanufaktur setzen, welche ich gestern Abend bei der Eröffnung von Manufactum bewundern durfte. Über die Tasche wird von mir auch ein Beitrag auf La-Liste erscheinen! Eine wahre Meisterleistung. Und dann wäre da natürlich noch der Woolrich Arctic Parker in Acne, Drykorn und Tom Ford Menswear, wobei das letztere leider noch nicht ganz in mein Budget fällt. Dazu muss ich gleich sagen, dass ich kein Monolabel-Typ bin. Ich liebe es, alles Mögliche zu kombinieren und meinen eigenen Stil zu kreieren.

J: Nachdem Du von Zuhause ausgezogen bist, in welchen Städten und Ländern hast Du schon gelebt und welche Stadt hat Deinen Kleidungsstil am meisten geprägt?
A: Ja ein bisschen bin ich dann wohl doch schon herumgekommen. In Deutschland waren es Berlin, München und Freiburg. Wobei mich aber definitiv die amerikanische Ostküste und vor allem England am meisten geprägt haben. Jedoch liebe ich auch gelegentlich schrille Mixturen aus Fast Fashion. Mein Gemütszustand reflektiert sich ebenfalls stark in meiner Kleiderwahl. Momentan lebe ich in Frankfurt, was außer ein Paar Ausnahmen nicht gerade durch stilistische Höchstleistungen glänzt.

J: Gibt es Blogs und/oder Magazine, die Dein Modeinteresse besonders wecken? Welche sind das?
A: Ich lese regelmäßig das Interview Magazine, VMan, Deutsch Magazine, Dazed&Confused und die Textilwirtschaft.

J: Wir zwei und auch andere Blogger wissen, dass die Welt der Mode ein hartes Business ist. Was stört Dich in besonderem Maße an der Branche?
A: Kritisch betrachtet würde ich mir wünschen, dass sich die ganze Branche etwas entschleunigt und sich mehr auf wirkliche Innovationen konzentriert und diese weiterentwickelt. Manchmal wäre ein bisschen mehr Substanz wünschenswert, aber ich denke der Markt wälzt sich gerade um und wir werden sicher ein paar spannende Entwicklungen beobachten können. Wir sehen immer mehr kreative Konzepte, die sich auch langsam auf dem Deutschen Markt durchsetzen. Dabei denke ich an die junge Designerszene in Berlin und den Siegeszug der skandinavischen Labels, sowie die Verbreitung spannender Einkaufswelten, wie sie uns von Urban Outfitters, Weekday und den überall entstehenden Concept Stores geboten werden.

J: Wir leben in Frankfurt und verfolgen gespannt, was unsere Bloggerkollegen aus anderen Modemetropolen berichten. Was fehlt in Frankfurt? Welche Geschäfte? Welche Menschen? Und vor allem welches Konzept?
A: haha.. Frankfurt fehlt ein bisschen die Szene, die jungen Kreativen! Es tut sich zu wenig im Untergrund. Ein bisschen gibt es ja schon, aber man muss sich intensiver mit der Stadt auseinandersetzen, um sie zu verstehen. Frankfurt ist die Finanzmetropole Deutschlands und einer der wichtigsten Wirtschaftsräume Europas. Klar, dass dies einen anderen Schlag Mensch anzieht, als zum Beispiel Berlin. Ich finde es eigentlich auch völlig in Ordnung, man sollte nicht immer alles mit allem vergleichen und die Dinge einfach auf sich wirken lassen! Sicherlich hätte ich ein paar Ideen, jedoch will ich mir da nicht in die Karten schauen lassen. Vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt.

J: Bloggen kann man zum Glück von der ganzen Welt aus. Wo würdest Du gerne in naher Zeit leben?
A: Um ehrlich zu sein, bin ich mit der Situation in Frankfurt zur Zeit recht happy. Langfristig gesehen würde ich gerne zurück nach England und eine Weile in London leben - God Save the Queen!

4 Kommentare zu “Welcome, Antonin!”

  1. Leonhard sagt:

    das interview lässt auf einige großartige artikel hoffen. ich bin schonmal sehr gespannt

  2. mahret sagt:

    Herzlich Willkommen :)

  3. Antonin sagt:

    Vielen Dank & ich geb mein Bestes.. =)

  4. judy sagt:

    auch von mir ein herzliches willkommen!

Antwort

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