Gestern stand wieder Yoga auf dem Programm. Ich war zwar nicht mehr sonderlich geübt, aber irgendwann muss man wieder beginnnen, seinen Körper auf die für den Sommer erwünschte Ansehnlichkeit zu trimmen. Auf der Matte angekommen und mit BuddhaBar- Musik im Hintergrund, erschrak ich einige Stellungen später als sich mir im Kopftiefstand meine Lehrerin gegenüber befand und sich unsere Fußzehen “Hallo” sagten. Meine Blicke wechselten hektisch von ihren wunderbar gepflegten zu meinen sich noch im Winterlook präsentierenden Nägeln. Die durch die körperliche Betätigung vorangetriebene Flüssigkeitsproduktion unterhalb meiner Achseln verstärkte sich bei jedem weiteren Anblick ihrer pedikürten Ästhetik und kam zu ihrem Höhepunkt als sie meinen Fuß packte, um ihn in die richtige Stellung zu setzen. Da war er hin… mein sonst so erhabener Stolz. Das Studio hatte ich noch nie so schnell verlassen wie an diesem Tag. Eine Frage beschäftigt mich aber nach wie vor: Wie konnte ich es nur vergessen haben??? Fußpflege ist generell das “A” und “O” und in der Frühjahrs-Sommerzeit noch mehr denn je.
Zuhause angekommen ging ich ihnen an den Kragen! Mich würde nun interessieren, welche Pflegetips Ihr habt, um z.B. in den bezaubernden Lanvin-Sandalen eine ebenso gute Figur abzugeben? Mehr »
Yoga und Sanadalen: Aber bitte Pediküre!
Weniger ist immer mehr



Nächste Woche geht es nach München und ich bin jetzt schon ganz aufgeregt. Erstens habe ich eine tolle Begleitung, zweitens habe ich heute bei einem Freund ein Dach über dem Kopf gefunden und drittens gibt es in München COS. Mein letzter Aufenthalt war schon genial. Es war Sommer und wir besuchten Straßenfeste und Museen, Spaziergänge an der Isar und berauschende Partys. Mir als Ästhet fiel jedoch besonders der klassisch-schicke Kleidungsstil auf. Männer und Frauen gekleidet ohne Schnick-Schnack. Perfekte Sitzformen der Kleidungsstücke. Ich erinnere mich an eine grauhaarige Lady, die in einem hellgrauen Wollkleid und Ballerinas über den Gehweg flanierte. Sie sah einfach nur elegant aus und es wäre sicherlich ein Streetstyle-Foto à la Sartorialist schlechthin gewesen. Letzten August wusste ich allerdings noch nicht, dass eine Bloggerwelt überhaupt existiert.
Liebe Ladys, da ich meinem Motto “Weniger ist mehr!” weiterhin treu bleibe, bin ich mir in einer Sache ganz sicher: Wenn Ihr das obige Outfit tragen solltet, werde ich definitiv den Auslöser betätigen… Versprochen!
(Chloé Nancy Leather Bag 1.195 € / Steven Alan Shirt 140 € / K Karl Lagerfeld Classic Strech Skinny Jeans 170 € / gesehen bei Net-a-Porter)