
Ich bin immer wieder fasziniert von Cléments, Sofias und Glorias Studentenwohnung bei mir um die Ecke. Nicht nur die zentrale Lage, sondern vielmehr das heitere Leben in der Wohnung. Ein Besuch dort ist sozusagen das Mittel gegen Depressionen.
Allerdings habe ich mich schon öfters mal gefragt, wie es ist, benütze man ein und dasselbe Produkt. Wie kann man dann noch auseinanderhalten, wem was gehört. Beschriftet man sein Eigentum mit Edding?
Also Ihr Drei, solltet auch Ihr das Problem haben, so gäbe es zum Beispiel Mehr »
Für jeden Typ das Passende
Meeresschlamm und Früchtekörbe
“Pflegeprodukte! Wenn ich das schon höre. Schönheit kommt nicht von außen. Da bringt es auch nichts, Cremes zu schmieren!”, so die Worte meiner Biologie-Lehererin Frau H. in der achten Klasse, die sie damals an uns richtete. Nur gab es da ein klitzekleines Problem: Die Frau verstand einfach nichts von Marketing. Okay, sie war Mitte 50 und hatte zweifelsohne eine aalglatte Haut. Jedoch hätte ich sie schon damals darauf aufmerksam machen sollen, dass, wenn sie versucht, sich und ihre Ansichten zu verkaufen, ein beeindruckendes Outfit unablässlich ist. Aufgrund des Anblicks eines roten Nicki-Pullovers, eines mit weißen Kragen daraufliegenden Polo-Shirts und einer Jeans aus den 80ern fiel es mir schwer, ihr zu glauben… Denn ich war ein Kind der 90er.
Der Grund, weshalb ich auch auf Cremes und Tigel schwöre, liegt deshalb auch eindeutig bei ihr. Alles, was sie sich wahrscheinlich auf den Teller legt, lege ich mir mit Erno Laszlo Produkten auf die Haut. Zur Zeit gibt es u.a. Apfel, Aprikose und Trauben in reinem Weiß. So kann ich künftig bei meinen Europareisen gut aussehen und muss mich nicht abschleppen, während Frau H. ihren Früchtekorb tragen muss! Weiterer Vorteil: Hautirritationen kann ich mit Meeresschlamm-Produkten beruhigen. Wie der ihr bekommt, ist mir allerdings schleierhaft?!? Mehr »
Der Schatz von Hamburg
Wenn ich mir manchmal Seiten, Magazine oder Passanten anschaue, dann langweilt es mich, weil es nichts neues gibt. Zum Glück gibt es dann aber Entdeckungen, die mir den Tag erhellen. So auch gestern. Da erspähte ich den Schmuck von Alexis Bittar. Der ein oder andere wird schon von ihm gehört oder zumindest seine Kollektionsstücke betrachtet haben.
Der Designer verkaufte anfangs seine Produkte in den Fußgängerzonen Soho`s. Museen, Departement-Stores und Luxus-Boutiquen waren so begeistert, dass die Aufmerksamkeit um sein Geschmeide immer größer wurde. Heute Mehr »
Dressed for every Year
Seit Neujahr diesen Jahres steht fest, dass der 31. Dezember zu zweit ohne Trubel und ohne teure Clubbesuche mit schlechtem Buffet und Wannabes gefeiert wird. Aber nur weil man zuhause ins Neue Jahr rutscht, muss es nicht heißen, sich nicht hübsch zu kleiden. Natürlich werde ich einen Anzug tragen und die Neu-Interpretation von Dean Martin geben. Sprich: Ich werde frisch gescheitelt mit Unterstützung von Mehr »
Bajra, das Nepaltuch
Mir ist heute aufgefallen, dass ich gar keinen Reisepass besitze. Mit Panik überstürzt, da der nächste Urlaub ansteht und ich ihn auf jeden Fall brauchen werde, recherchierte ich im Web nach den Voraussetzungen. Ich las und es schien alles so wie bei einem Personalausweis. Aber halt!!! Was steht da? Das Tragen von Kopftüchern auf den Bildern muss nachgewiesen werden?Da würde ich mich doch fragen: Welcher Stoff sollte mein Haupt überhaupt zieren? Synthetik kommt erst gar nicht in Frage. Es würde nur durch den Spiegeleffekt vom Gesicht ablenken. Kaschmir wäre super. Darüber hinaus wird der Stoff auch noch in 10 Jahren, bei der nächsten Reisepassbeantragung, modern sein. Klassik ist halt nicht zu verkennen. Eine Designerin, die Kaschmir zu hochwertigen Schals und Tüchern verarbeitet, ist Barbara. Sie erhält ihr Material aus der hinduistischen Annapurna-Region in Nepal. Aufgrund guter Familienarbeit sorgte eine ihrer Töchter dafür, dass ihre Bajra-Produkte auch in Hamburg, Düsseldorf und München zu erwerben sind. Auch wenn sich Hinduismus und Islam in nichts ähneln, so würde das Beste von der Edelziege ebenso meiner Yeliz aus dem Spanischkurs stehen. Prima! So kann man Völkerverständigung angehen!
(Kaschmir-Seidentuch von Bajra.com / erhältlich in grau, türkis & orange / ca. 280 € / gesehen bei www.net-a-porter.com)