
Wie findest du Louis-Vuitton-Taschen mit Monogramm? Wie sehr magst du Gucci-Schuhe mit hauseigenem Muster? Und was ist mit Regenschirmen, Schals und Trenchcoats im Burberry-Karo-Look?
Wie eure Antworten ausfallen würden, kann ich mir schon denken. Denn das, was früher noch schick war, trägt heute entweder die Landpomeranze nach einem Türkei-Urlaub oder der platinblonde Donatella-Verschnitt an der Wodka-Bar. Nach meinen Erfahrungen kaufen Menschen mit Stil logofreie Produkte, weil Designer der großen Häuser so gut in ihrer Mache sind, dass das Markenzeichen nicht mehr das Logo selbst, sondern die ausgeklügelte Schnittführung ist. Man denke nur an die drapierten Lanvin-Kleider, Jil Sanders klare Linie, Balmains Schultern oder die dekonstruktivistischen Einfälle Margielas. Jedoch scheint das Logo an sich bald wieder on top. Zumindest glaube ich daran, seitdem ich den “Skateboarding Deluxe / Couture trifft auf Asphalt”-Beitrag von Mr.Sprachtalent Sven Barthel gelesen habe. Warum, wieso und weshalb: Lest selbst.
Photo: Screenshot Hype Magazine