Winterpelz abrasieren?

01.03.2010 | Peter | Kommentieren

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© VMan

Na, endlich! Zwar hat sich der Vollbart etabliert, gilt mittlerweile sogar über seine Akzeptanz hinaus als sexy und ist fast schon wieder over, da müssen wir Jungs in einer Beziehung leider immernoch um jedes Haar feilschen. Denn eigentlich haben wir gar keine Lust unsere Körper auf jungfräuliche Penaten-Baby-Haut zu trimmen.

VMAN zeigt nun auch den restlich verbliebenen Glatthäutern, wie es aussehen sollte, wenn der Pelz von der ursprünglichen Wucherkraft auf die richtige Länge gestutzt wird. Mal abgesehen von dem Höschen im Denim-Look sind die Körperhaare perfekt in Form geraten, ebenso wie die Fotostrecke mit den männlichen Topmodels Jon Kortajarena, Andres Velencoso Segura und Jake Davies (oberes Bild, von links nach rechts).

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© VMAN

Also, weg mit dem Gedanken, den Epilierer der Freundin oder das Kaltwachs des besten Kumpels auszutesten und erstrecht den Gedanken verwerfen, auf Anraten einer Freundin ihre Bikinizonen-Gärtnerin aufzusuchen.

Alle weiteren von Mario Testino fotografierten Haarzonen und selbstverständlich Denimteile der Labels Calvin Klein, Levi’s & Diesel sind in der VMan-Ausgabe N°17 zu finden!

Photos: © Testino for VMAN

6 Kommentare zu “Winterpelz abrasieren?”

  1. Antonin sagt:

    Well well.. da habe ich mich jetzt gerade am Wochenende dazu hinreißen lassen meinen Körperhaar stark zu reduzieren und jetzt das!!.. =) Aber ich muss schon sagen, dass ich mir auch immer unschlüssig bin, was besser aussieht. Und am Ende muss ich sagen, dass man einfach ein wenig Sport machen muss, dann sieht beides ganz nett aus.. ;) ..

  2. sandro sagt:

    vielleicht könnte man Lucia fragen, was ihr besser gefällt?…oder ist es ein Luciano-Tattoo?…vielleicht will der Enthaarhungstrend ja bloss die Geschlechter einander näherbringen? wie A sagt, ist die Angelegenheit mit etwas Sport und etwas gesunder Bräune schon viel weniger haarig…

  3. Jérôme sagt:

    was mir daran gefällt ist die tatsache, dass man nicht die haare völlig wegrasiert, sondern man sich völlig natürlich gibt. da, wo was wächst, bleibt es. genauso ästhetisch ist ein haarloser körper. nur wenn er gewollt rasiert wird, finde ich es abnormal. und diese natürlichkeit ist zum glück wieder zurück. das finde ich schön!
    (Lucia ist der Name der Mutter)

  4. Antonin sagt:

    hm.. ich denke, es hat einfach mit dem Jugendwahn zu tun, denn man sieht dann irgendwie wieder aus wie 18! .. und dann kommt es auch immer auf das Ausmaß der Beharrung an.. bei den hier abgelichteten Model, wird sich sicher keiner an deren Beharrung stören.. ;) .. *nur so ein Gefühl

  5. Jérôme sagt:

    auch wenn der gedanke, das ebenbild eines haarlosen knaben (der perfekte ausdruck für jugendlichkeit), nahe liegt, so glaube ich doch, dass eben dieses bild passé ist. die bevölkerung sehnt sich derzeit nach leitpersonen. sprich: der mann als Organisator, als analyst, als kämpfer und beschützer. dieses typisierte bild klingt nicht nur, sondern ist auch sehr traditionell. aber es wird sich im moment nicht wesentlich verändern.

    ich glaube, gerade durch die vergangene zeit in der märkte zusammen brachen und leute um einen jobverlust angst hatten, waren diese traditionellen werte äußerst hoch im kurs. menschen sehnten sich plötzlich nach familie, haus, besitztümern, denn jeden tag war die furcht, verarmt und ohne dach über dem kopf leben zu müssen, das erste gefühl am frühstückstisch. mit jenem bild des mannes ging es jedoch nicht um das thema, die frau in ihren hart erkämpften rechten zu degradieren. denn auch sie wurde für die familie zur leitperson… mehr denn je.
    nachdem nun aber die krise ihren ersten step bewältigt hat, kommt die entspannungsphase (vor der wahrscheinlich zweiten). dennoch hinterlässt jedes ereignis seine spuren. so auch dieses gesellschaftliche bild.

    auf die mode und auch trends (wie der haar-trend) bezogen lässt sich sagen:
    kollektionen werden nicht mehr so strong, sondern eher funktional und dadurch dem alltag entsprechend kleidsam. ebenso unser körper: wir machen keinen firlefanz! also auch kein glatt rasieren von haarzonen, keine schrillen haarfarben, kein extra-ordinary make-up, keine dünn-gezupften augenbrauen etc., sondern natürlich erscheinen wir in den kleidungsstücken, die zwar in der modeentwicklung als zukunftsorientiert zu betrachten sind, aber das innerhalb des gesellschaftlichen rahmens, als spiegel unserer befindlichkeit. resultierend hieraus ergeben sich beispielsweise kollektionen, wie die von prada und burberry präsentierten, die einerseits einen bereits dagewesenen trend neu interpretieren, und dennoch auf die bedürfnisse der frauen und männer eingehen.

    will sagen: strick, lamm, fell und HAARE in vollem maße… back to the nature… wer wir sind, was wir brauchen und was uns deshalb kleidet!

  6. Leonhard sagt:

    Jérôme, dein Wort in Gottes Ohr!

Antwort

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