Emma Watson: Schauspielerin, Model und jetzt Designerin

15.02.2010 | Pepe | Kommentieren

emmawatson2© Cantata, L.P

Über Jahre hinweg war Emma Watson das Mädchen Hermine Granger aus Harry Potter. Von Episode zu Episode sahen wir, wie sie wuchs und gedeihte. Irgendwann war es dann soweit: Es machte Bang! und sie erschien im Chanel-Kleidchen auf dem roten Teppich wie ein großer Hollywood-Star.

Den Zauberstab hat sie nun in einen Bleistift getauscht und designt zusammen mit dem Label ‘People Tree’ Mode nach ihrem ethischen und ästhetischen Sinn. “Warum ethisch?”, wird sich nun der ein oder andere Fragen. ‘People Tree’ ist ein Unternehmen, das seine Proukte gezielt unter Fair Trade Bedingungen herstellen lässt. In indischen Ländern, als auch Bangladesch und Nepal werden die Öko-Teile für die Marke gefertigt. In 2006 wurde die nachhaltige und unter fairem Handel entstehende Mode von der Londoner Times als Modetrend bezeichnet. Demnach steht ‘People Tree’ nicht alleine dar. Immermehr wächst das grüne Herz unter der Käuferschaft und Labels wie G Star Raw, Versace oder Armani bringen einzelne Kollektionsstrecken auf den Markt, die dem Träger ein gutes Gefühl zaubern. Wer also vorher noch den 10er Pack Würstchen im Discounter gekauft hat, kann sich fortan als einen guten Mensch bezeichnen.

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Die Kollektion an sich wirkt nicht besonders aufregend, aber für den Alltag völlig akzeptabel und tragbar. Denn wer geht schon schließlich im Cocktailkleid zur Post oder mit dem Hund Gassi. Deshalb darf ‘People Tree’ auf keinen Fall auf der ‘Wunschliste’ fehlen. Zumal die Firma auch an Jungs denkt und sie kleidet. Wie z.B. Emma Watsons 17-jähriger Bruder Alex, der ebenfalls sein Gesicht für die Arbeit des älteren Schwesterchens hingehalten hat. Das Geschwisterpaar stand bereits gemeinsam für Burberry vor der Linse. Das Resultat umwerfend. Dennoch wirken sie in der Rolle für ‘People Tree’ irgendwie authentischer. Nämlich: rein, jung und ohne Allüren. Ein bißchen wie Hermine eben.

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Der World’s Luxury Guide hatte sich ebenfalls dem Thema gewidmet  und stellte die 10 besten Luxus-Fair-Produkte vor.

6 Kommentare zu “Emma Watson: Schauspielerin, Model und jetzt Designerin”

  1. Das Verlangen nach mehr Öko wächst und wächst und das auch im Bereich der Mode. Das ist – meiner Meinung nach – ein Trend, dem man mit Verständnis gegenüberstehen sollte. Hier ist das Engagement der Frau Watson eigtl. nur zu begrüßen, da sie es hoffentlich schafft, dass sich auch junge Leute dafür interessieren werden.

  2. Nora lovely sagt:

    Also ich finde Emma Watson, als Model, nichts sagend…
    einfach nur langweilig.
    Schauspielerin Ja, aber Model eher Nein.
    Was sie als Designerin auf den Laufsteg zaubert, da bin ich gespannt, vielleicht kann sie mich da evetnuell nochmal überzeugen.

  3. Also ich kann Nora lovely nicht ganz zustimmen.
    Ich sehe Emma Watson lieber als Model anstatt auf der Leinwand. Sie hat ein Gesicht mit wiedererkennungseffekt, was bei 90% der Models leider nicht der Fall ist. Sie verkommen mehr zu Subjekten für die Mode und stehen nicht mehr als Menschen auf dem Laufsteg oder vor der Kamera. Natürlich geht es an erster Stelle um die Mode, aber das Model ist meiner Meinung nach auch entscheiden.

    Emma Watson vermittelt mit dieser Kampagne einen Lifestyle, und in diesen passt sie wie ich finde sehr gut rein, ist authentisch.

    Schade an der Kollektion ist, dass sie es nicht schafft das Öko Klischee durch zeitgemäße Schnitte zu erneuern!

  4. fanny sagt:

    Ich kann Nicolai nur zu stimmen. Ich war begeistert, als ich Emma Watson das erste Mal als Model sah. Sie hat so einen tollen Teint und sehr zarte Gesichtszüge. Als Schauspielerin oder Model überzeugt sie mich, obwohl man Emma noch nicht in vielen anderen Rollen, als der Hermine gesehen hat.
    Fairtrade ist immer so eine Sache…Moralisch und Ethisch absolut vertretbar, leider oft für den normalen Kunden mit kleinem Portemonnaie zu teuer.

  5. Jérôme sagt:

    ja, fanny. ich kann dich absolut verstehen!!! geht mir auch so. ich spar auch immer an anderen ecken, um mir dann fair trade oder luxusteile zu gönnen. ich beginne immer mit der nahrung ;-)

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