Ich liebe bekanntlich das französische Frühstück: Croissant, Butter und Café. Zumindest seit dem Zeitpunkt als ich mal wahnsinnig verliebt war und mir mein Gegenüber die leckere Teigware auf den Tisch deckte. Es handelte sich dabei zwar um Aufbackprodukte, jedoch war es völlig gleich, denn dieser Morgen war einfach perfekt. Und als ich heute in der Früh beim Bäcker stand und zwischen Kaiserbrötchen und dem “halben Mond” entscheiden musste, zog ich die Erinnerung von damals vor. Nun sitze ich an meinem Schreibtisch, trinke meinen Dallmair und schaue auf die Skyline. Komisch. Nahezu ein Jahr liegt dieser Morgen zurück und es kommt mir vor, als sei es gestern gewesen. Das einzige, was sich verändert hat, ist mein Geschmacksnerv. Der ist besser geworden. Und so weiß ich mittlerweile zwischen einem guten und einem schlechten Croissant zu unterscheiden. Ja, sowas gibt es. Genauso wie die Wasser-Karte im Adlon in Berlin, die über 30 Sorten umfasst. Inzwischen trinke ich nur noch Evian, weil es so samtig-weich ist. Halten wir mal fest: Meine große Liebe kam aus Frankreich. Croissants zählen zur französischen Lebensart und Evian kommt aus den französischen Alpen. Und jetzt hat sogar noch Jean-Paul Gaultier eine Evian-Sonderedition für 2009 herausgebracht. Und wie kann es anders sein… Monsieur Gaultier ist Franzose. Da bleibt nur noch zu sagen: Vive la République, vive la France!
( evian special edition 2009 designed by jean-paul gaultier / 75cl Flasche 3 € / streng limitiert / gesehen bei www.evian.de)
Mir blieb eine Viertelstunde bis David vorfahren würde. Eine Viertelstunde Wettlauf um die Zeit. Denn meine zum begehbaren Kleiderschrank umfunktionierte Abstellkammer bot viel, halt nur nicht das Passende für den Besuch in der In-Diskothek. Sämtliches wurde evaluiert und variiert. Das Ergebnis -wie verwunderlich- mein Not-Outfit. Am Club angekommen erwartete uns eine lange Schlange ungeduldiger Menschen. Und so blieb uns nichts anderes übrig, als sich brav hinten anzustellen. Anders sah das eine ca. 1,80m große, blonde Schönheit, die an uns vorbeiklackerte und im Begriff war die Türsteher auf charmanteste Weise zu bezirzen. Zunächst machte es den Eindruck, dass Anstehen die bessere Lösung ist, dann aber zog sie etwas hervor:
Die kalten Tage haben erst angeklopft und dennoch macht sich die erste getrübte Stimmung breit. So auch bei Emily. Vor kurzem rief sie mich an. Unter dem hohen Wimmern in ihrer Stimme verstand ich nichts. Nach ein paar Anläufen, erzählte sie mir, dass sie aus lauter Frust wegen dem Wetter, ihrem schlanken Körper tonnenweise Schokolade zugeführt hatte, mit dem Resultat, dass ihre geliebtes Kleid von Chloé nicht mehr gut sitzt. Zunächst schlug ich ihr die künstliche Sonne als Lichttherapie vor. Sie lehnte ab, da sie in ihrem Fashionmagazin, ihrem wahren Lebensbegleiter, einen Artikel über den angesagten elfenhaften Teint, gelesen hatte. Das war es also, was sie wollte:
Der Mensch befindet sich immerzu auf der Reise. Von der Geburt an bis hin ins fortgeschrittene Lebensalter und darüber hinaus. Manche Religionen glauben an das Auffahren der Seele und andere glauben an die Wiedergeburt des Menschen als Ganzen. Ich kann mir das Ding nach dem Tod nur zu schlecht vorstellen. Für mich gibt es da nur Sterben, Tod, Sarg, weißes Loch. Eigentlich müsste es auch demnach in meinem Glaubensbekenntnis heißen:”Ich glaube an die heilige christliche Kirche und an die Auferstehung der Toten in ein weißes Loch.” Allerdings
Wenn ich doch nur wüsste, was Charlotte mag? Schließlich muss ich mir jetzt schon Gedanken darüber machen, wenn ich mich nicht ein Tag vor Weihnachten in überfüllten Menschenmengen wiederfinden will. Der Verzweiflung nahe durchsuche ich sämtliche Magazine und Websiten der Designer nach Dingen für den kleinen Geldbeutel. Irgendwo muss es doch was spannendes, einzigartiges geben. In diesem Moment